Werkstatt für persönliche Entwicklung

Medizinhütte

Leitung: Sabrina Dengel, Marcel Dengel

Medizinhütten sind in ihrem Ablauf speziell durchgeführte Reinigungen. Im Sommer 2009 bekam ich von meinen Verbündeten den Auftrag, diese Form der Schwitzhütte ab sofort durchzuführen. Diese Medizinhütte wird mit maximal 11 Teilnehmern durchgeführt. Seither habe ich mehrere Medizinhütten angeleitet. Ich werde dem Auftrag folgen und jedes Jahr 4 offene Medizinhütten durchführen.
Ein Teil des Ausgleiches für die Medizinhütten wird jeweils an ein soziales Projekt gespendet. Bei der Medizinhütte werde ich von meinem Mann Marcel und einem guten Feuerhüter unterstützt.

Für die Medizinhütte bereite ich mich speziell vor. Meine Verbündeten übernehmen nach und nach die Führung. Dabei zieht sich mein „alltägliches Wesen“ mehr und mehr zurück.
Es ist die Kraft der „Nina Runa“ die dann wirkt. Feuerwesen die seit Anbeginn der Zeit existieren und dem Leben dienen. Es gibt keinerlei Informationen im Internet oder in der Literatur zu diesen Wesen, doch ich habe vor über 15  Jahren einen Namen von ihnen bekommen und werde seither von ihnen geführt und ausgebildet. Die Nina Runa hüten Leben das „ausgestorben“ ist. Wenn die Zeit gekommen ist, bringen sie das Leben wieder zurück. So kann es sein, dass Tiere oder Pflanzen die als ausgestorben galten plötzlich irgendwo auf der Welt wieder auftauchen. Wer die Nina Runa finden soll, den werden sie rufen, so wie ich von ihnen gerufen wurde. Es sind wunderbare, kraftvolle, mitfühlende Wesen die eine sehr starke und liebevolle Medizin tragen.

Die Menschen welche eine Medizinhütte besuchen, machen an diesem Tag Tabakbeutelchen mit ihren eigenen Gebeten und Wünschen darin. Dafür haben sie den Tag über immer wieder Raum und Zeit in Ruhe diese Arbeit zu machen.

In der ersten Runde laden Marcel und ich gemeinsam die Elemente, die Schöpferkräfte, und unsere Verbündeten ein. bei uns zu sein. In dieser „Eröffnungsrunde“ sind Marcel und ich alleine in der Hütte.
In der zweiten Runde kommen alle Teilnehmer in die Hütte.
Es ist nun der Raum für ein persönliches Gebet jedes einzelnen. Die dritte Runde ist die Medizinrunde. Nun darf ich durch das Vertrauen der Menschen und mit der Hilfe meiner Verbündeten jedem einzelnen Zeit und Aufmerksamkeit schenken. Ich bewege mich in der Hütte im Sonnenlauf und arbeite mit jedem einzelnen Menschen. Was dabei passiert ist sehr individuell. Während ich mit einem Menschen arbeite, gießt Marcel auf und räuchert. Er trommelt und leitet die anderen Menschen im Kreis an zu singen. Es wird in dieser Runde nur ein Lied gesungen, solange ich arbeite. Die Menschen in der Hütte halten gemeinsam die Energie der Zeremonie mit ihrem Gesang.
Wenn ich bei allen Menschen in der Hütte meine Arbeit getan habe, wir die Türe geöffnet und alle Teilnehmer gehen mit Marcel hinaus.
Es wird nun eine längere Pause gemacht. Alle bekommen soviel Wasser wie sie möchten, auch hier geht wie immer der erste Schluck an Mutter Erde. Ich selbst bleibe in der Schwitzhütte und komme wieder mehr und mehr zurück in meine alltägliche Wahrnehmung.
Wenn alle Teilnehmer wieder soweit sind, kommen alle in die Schwitzhütte und die vierte Runde beginnt.
Wir setzten uns alle wieder an denselben Platz wie zuvor.
Gemeinsam danken wir nun für das was wir erleben durften.
Wir verabschieden unsere Helfer und Verbündeten mit einem persönlichen Gebet oder Lied.

Eine Medizinhütte, wie ich sie hier beschreibe, ist keinesfalls einfach so durchzuführen. Für diese intensive Arbeit sollte eine sichere, mehrjährige schamanische Basis vorhanden sein. Ebenso sollte eine gute und fundierte Schwitzhüttenerfahrung vorliegen.

Eine Medizinhütte ersetzt keine Therapie oder medizinische Behandlung. Befindet sich jemand in psychotherapeutischer oder ärztlicher Begleitung oder nimmt Medikamente, so ist ein klärendes Gespräch vor der Medizinhütte zwingend nötig. Ich empfehle auch mit dem begleitenden Arzt oder Therapeut eine Teilnahme an einer Schwitzhütte generell zu besprechen.

Eine Medizinhütte findet mit max. 11 Teilnehmer/innen statt.
Beginn jeweils um 10.00 Uhr bis ca. 22.00 Uhr

Termine:
Montag: 5. April, 24. Mai,
Sonntag: 5. September, 31. Oktober
Ausgleich:
89.- Euro pro Person inkl. Abendessen (ohne Getränke)
144,- Euro Paare- und Freundesausgleich (2 Personen)

Mitzubringen: altes Handtuch für die Schwitzhütte (um auf die Erde zu legen), Sachen zum Duschen, wetterangepasste Kleidung (für davor und danach)

Leitung: Sabrina Dengel

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